Kater Apollos WM Ergebnisse 2018

Auf dieser Seite präsentiere ich Euch immer die WM Ergebnisse vom jeweiligen Ballspiel*. Das heißt: Frauchen und ich schauen die Ballspiele an und dann werde ich das Ergebnis hier veröffentlichen und meinen Kommentar dazu abgeben.

Meine WM Ergebnisse und Kommentare


Tunesien spielt gegen England (Gruppe G)

Mein Spieltipp: 1:3

Mein Spielergebnis:

Mein Kommentar: folgt


Belgien spielt gegen Panama (Gruppe G)

Mein Spieltipp: 3:0

Mein Spielergebnis: 3:0

Mein Kommentar: Ich hab richtig getippt. Herrchen sagt, das war aber eher Glück, dass die Männerriege aus diesem Belgien 3 x das Tor getroffen hat. Denn die Männerriege aus diesem Panama war gar nicht so schlecht. Die hatten eben einfach nur Pech.


Schweden spielt gegen Südkorea (Gruppe F)

Mein Spieltipp: 2:1

Mein Spielergebnis: 1:0

Mein Kommentar: Besser als kein Tor oder so.


Brasilien spielt gegen Schweiz (Gruppe E)

Mein Spieltipp: 5:0

Mein Spielergebnis: 1:1

Mein Kommentar: In dieser Ballspiel WM gibt es viele Überraschungen. Also, dass die Männerriege aus diesem Brasilien nicht mehr als ein Tor geschossen hat, liegt wahrscheinlich daran, dass das Ballspiel ganz schön spät war. Da waren einfach alle müde. Mal angenommen, die würden schon morgen, gleich nach dem Frühstück spielen, dann sieht das Ganze bestimmt anders aus.


Deutschland spielt gegen Mexiko (Gruppe F)

Mein Spieltipp: 2:1 (Schlaaaaand)

Mein Spielergebnis: 0:1

Mein Kommentar: Wir sind fassungslos! Während Herrchen in der 2. Halbzeit des Ballspiels in der Küche verschwand, hat Frauchen ganz laut – also von innen heraus – „nein!“ gerufen. Ich hab immer geguckt, kann ja sein, dass sie mich meint.  Herrchen sagt, das ist eine Gurkentruppe und er freut sich schon auf die Männerriege aus diesem England. Frauchen hat dann Schlitzaugen bekommen.. den restlichen Abend kommentiere ich hier lieber nicht.

Mein Fazit: Wer verliert, darf nochmal!


Costa Rica spielt gegen Serbien (Gruppe E)

Mein Spieltipp: 2:0

Mein Spielergebnis: 0:1

Mein Kommentar: Ich glaube, ich habe mich vertan. Aber das habe ich erst gemerkt, als das Ballspiel schon beendet war. Die Männerriege aus diesem Costa Rica hat einfach nicht das Tor getroffen. Aber nunja, was will man machen?!


Kroatien spielt gegen Nigeria (Gruppe D)

Mein Spieltipp: 3:0

Mein Spielergebnis: 2:0

Mein Kommentar: Oh, ich bin irgendwann eingeschlafen. Herrchen hat aber bis zum Schluss geguckt. Er sagt, das war richtig spannend, weil er praktisch in seiner Onlinegemeinde fast richtig getippt hat. Aber nur fast.


Peru spielt gegen Dänemark (Gruppe C)

Mein Spieltipp: 2:0

Mein Spielergebnis: 0:1

Mein Kommentar: Der Mann im Tor von der Männerriege aus diesem Dänemark ist ganz schön groß.  Da war es natürlich schwer für die Männerriege aus diesem Peru, den Ball ins Tor rollen zu lassen. Logisch!


Argentinien spielt gegen Island (Gruppe D)

Mein Spieltipp: 2:1

Mein Spielergebnis: 1:1

Mein Kommentar: Spannend, spannend, spannend! Ich hab erstmal falsch getippt. Frauchen sagt, man kann schon mal daneben liegen. Darauf erstmal ein HUH!

Fazit: : Sind wir nicht alle ein bisschen són?

Euer Áppóllur Lehmánnson


Frankreich spielt gegen Australien (Gruppe C)

Mein Spieltipp: 3:0

Mein Spielergebnis: 2:1

Mein Kommentar: Also während des Ballspiels waren wir fassungslos, weil wir dachten, ich habe praktisch falsch getippt. Die Männerriege aus diesem Australien war schon ganz schön stark. Herrchen hat kurz getobt, aber er hat sich wieder schnell beruhigt. Hab ihm gesagt, es kann ja nur einer gewinnen. Logisch!


Portugal spielt gegen Spanien (Gruppe B)

Mein Spieltipp: 2:2

Mein Spielergebnis: 3:3

Mein Kommentar: Kurz gesagt – ich hab fast richtig gelegen. Frauchen jubelt, Herrchen weint.


Marokko spielt gegen Iran  (Gruppe B)

Mein Spieltipp: 1:1

Mein Spielergebnis: 0:1

Mein Kommentar: Vielleicht hätte man dem Spieler von der Männerriege aus diesem Marokko sagen sollen, in welches Tor der den Ball schießen muss. Ich denke, er hat es praktisch einfach probiert. Hätte ja auch richtig sein können.


Ägypten spielt gegen Uruguay (Gruppe A) 

Mein Spieltipp: 2:0

Mein Spielergebnis: 0:1

Mein Kommentar: Kurz vor dem Ende des Ballspiels ist die Männerriege von diesem Uruguay aufgewacht und hat ein Tor geschossen. Herrchen sagt, ohne Mo geht da wohl nichts in der Männerriege Ägypten. Kennt Ihr den? Scheint ja ein pfiffiges Kerlchen zu sein. Nun war der nicht dabei und die Männerriege Ägypten hat umsonst gespielt.


Russland spielt gegen Saudi-Arabien (Gruppe A)

Mein Spieltipp: 1:1

Mein Spielergebnis: 5:0

Mein Kommentar: Heute war das so, dass die Männerriege aus diesem Russland ganz viele Tore geschossen hat. Und das liegt nur daran, weil die Männerriege aus diesem Saudi-Arabien in Grün angezogen war, so wie der Rasen. Das ist dann praktisch ein Verschmelzen im Ganzen. Mal angenommen, die hätten eine andere Farbe angehabt, dann hätte die Männerriege aus Russland die besser gesehen und dann hätte die Männerriege aus dem Saudia-Arabien bestimmt auch Tore geschossen.


Mein Ballspiel Wiki für Euch – verständlich erklärt

Bevor die Männerriegen spielen, ist es ja wichtig, dass die auch die Regeln kennen. Dafür habe ich denen und Euch natürlich ein Ballspiel Wiki zusammengefasst. Einige kennen das schon von der EM 2016. Ich habe das aber nun profineller überarbeitet. Wenn Ihr Fragen habt, fragt gerne nach!

Anstoß: Wenn Herrchen meine Fellmäuse in der Wohnung gesammelt hat und eine wirft, dann ist das der Anstoß – also praktisch der Spielbeginn.

Einwurf: Wirft Herrchen meine Fellmaus zu lasch, landet die hinter dem Sofa. Das heißt: Er muss das Sofa wegrücken, meine Fellmaus suchen, alles wieder gerade hinstellen und dann noch mal von vorne beginnen. Das nennt man Einwurf.

Freistoß: Mal angenommen Herrchen hält sich nicht an unsere Spielregeln, müsste er eigentlich auf die Strafbank. Aber oftmals übernimmt Frauchen dann das Kommando und wirft meine Fellmäuse in den Flur. Sie hat dann praktisch den Freistoß.

Strafstoß: Strafe muss sein. Erklärt sich eigentlich von selbst.

Abseits: Also es ist ja so, dass die Wohnung von mir, Frauchen und Herrchen mein Spielfeld ist. Ich spiele oft mit meinen Fellmäusen und da landet schon mal die eine oder andere unterm Schrank. Die liegt dann also im Abseits.

Foul: Das kommt bei uns öfter mal vor. Ich springe aufs Bett zu Frauchen, während Herrchen das verhindern will. Also ganz klar: Foul! Manchmal geht er mit gestrecktem Bein ins Bett. Das steht dann immer in Zusammenhang mit dem Foul. Da könnte man schon annehmen, dass Herrchen eigentlich im Abseits ist.

Tor: Das Tor ist bei uns die Wohnzimmertür. Wichtig ist, dass Herrchen praktisch so die Fellmaus in Bewegung setzt, dass ich die praktisch nicht fangen kann. Schafft es die Fellmaus durch die Tür in den Flur, ist es ein Tor.

Ecke: Wenn Herrchen mal angenommen nicht mit meinen Fellmäusen durch die Tür trifft, dann kann es passieren, dass eine Fellmaus an der Tür liegenbleibt. Das nennt man dann kurze Ecke. Bleibt die Maus beim Fernseher liegen, ist das dann die lange Ecke.

Gelbe und rote Karte: Mal angenommen, Herrchen hat mich gefoult beim Spiel, dann bekommt er eine erste Ermahnung von Frauchen- also eine gelbe Karte. Wenn er dann diskutiert – Frauchen nennt das Grundsatzdiskussion – dann erhält er die rote Karte und darf nicht mehr mit mir spielen.

Pass: Wenn ich eine Fellmaus von Herrchen im Flug fange, dann ist das ein Pass. Wenn nicht, dann hab ich das wohl verpasst und muss auf die Fellmäuse warten, die bei Herrchen auf der Ersatzbank liegen. Fange ich aber die Fellmaus und gebe der voll eine mit, dann ist das ein Rückpass.

Schwalbe: Mal angenommen, ich gehe vor Herrchen in die Küche. Er lässt sich absichtlich fallen, in der Hoffnung, Aufmerksamkeit von Frauchen zu bekommen, dann ist das eine Schwalbe.

Nachspielzeit: Es gibt immer Verlängerung, wenn beispielsweise Herrchen in die Küche geht, anstatt meine Fellmäuse zu werfen. Umso öfter er geht, umso länger ist das abendliche Spiel.

Elfmeterschießen: Ist praktisch der Arm von Herrchen schon schlapp, dann darf er noch einmal vom Wohnzimmer aus meine Fellmaus in die Küche werfen. Trifft er dabei meinen Trinkbrunnen, gibt es eine gelbe Karte von Frauchen. Renne ich dann praktisch in die Küche und krieg die Kurve nicht so richtig, kriegt Herrchen eine rote Karte. Das Elfmeterschießen bestimmt also, wann das Ballspiel abrupt beendet ist.

*Alle Angaben ohne Gewähr! Ob Frauchen und ich das so richtig gesehen haben, könnt Ihr uns ja dann sagen.

Balkonzeit – so werdet Ihr zum Profi

Los geht’s: Es ist Balkonzeit. Das heißt: Für die Bikinifigur ist es eh zu spät. Aber vielleicht habt Ihr die Möglichkeit, mit ganz großen Pflanzen den Balkon ein bisschen abzudecken, damit der Nachbar nicht so rüberschielen kann. Aber das nur am Rande. Wie wir das bei uns mit der Balkonzeit regeln, möchte ich Euch kurz erzählen.

Balkonzeit geht mit Teppich los

Unser Balkon hat ganz viele Steine und die werden ja richtig heiß. Frauchen sagt, da ist es wichtig, dass man was drauflegt. Frauchen und Herrchen haben schon im letzten Jahr einen Teppich ausgelegt. Da sind sie extra zu einem Haus gefahren und haben sich dort beraten lassen. Der Mann in dem Haus hat gesagt, dass alle Katzen diesen Teppich lieben, weil der richtig flauschig ist. Und man kann sogar mit dem Sauger für Staub drüberfahren. Und so ein Teppich peppt auch das Aussehen vom Balkon auf. Der sieht aus wie Gras, nur dass man den praktisch nicht runterschneiden muss. Wenn Ihr auch so einen Teppich hinlegen wollt, ist es wichtig, dass der auch die richtige Größe hat. Also man muss von einer zur anderen Seite alles ausmessen, sich das merken und dann praktisch mit den Informationen zu dem Haus fahren und dem Mann dort das mitteilen.

Bei uns läuft das immer ein bisschen anders.

Herrchen ist nicht die hellste Maus, in unserer Hütte. Das heißt: Er hat Probleme mit seinem Nasendrahtgestell und da passiert es eben, dass er die falschen Maße sieht. Besonders ist das schon mal aufgefallen, als Frauchen und Herrchen unser Fishisbecken aufgestellt haben. Eigentlich sollte das gerade zum Fenster stehen. Nun ist es schief (Also nicht das Fishisbecken, sonst läuft ja alles raus. Logisch!). Der Schrank, auf dem das Fishisbecken steht, hat irgendwie die falschen Maße. Jetzt steht der schief, weil sonst Frauchen keinen Arbeitsplatz mehr hätte. Aber ich möchte nicht abschweifen, schließlich geht es heute um wichtige Tipps für Eure Balkonzeit.

Ein Stuhl reicht

Unser Teppich hatte aber die richtigen Maße, weil Frauchen das übernommen hat. Logisch! Wenn dann der Teppich liegt, könnt Ihr Pflanzen in Töpfen, den Tisch und einen Stuhl hinstellen. Wir haben eigentlich zwei Stühle, aber da ich ja der Herr des Hauses bin, habe ich praktisch immer den Vorteil im Heim – oder so ähnlich. Balkonzeit heißt bei uns: Ich sitze auf dem Stuhl, Herrchen liegt auf dem Teppich – dann muss er nicht auf den heißen Steinen liegen – und Frauchen steht.

Kater Apollos Balkonzeit
Hier seht Ihr, dass ich – also mit dem Vorteil im Heim – auf meinem Stuhl liege. Herrchen auf dem Teppich könnt ihr nicht sehen, weil der ja praktisch das Bild machen musste. Logisch!

Einfach drübersteigen kann man auch.

Wenn wir alle so unseren Platz gefunden haben, geht es los: Frauchen schaut nach Bienen und anderen Tieren, die so rumfliegen. Manchmal schreckt sie auch auf und Herrchen murmelt dann immer was. Ich renne dann schon los, schließlich will ich ja auch was davon haben. Während Frauen und ich dann zusammen auf dem Teppich unterwegs sind und alles absuchen, liegt Herrchen da und versperrt auch mal gerne den Weg. Dann heißt es, Ruhe bewahren und einfach drübersteigen. Bewegt sich das fliegende Tier dann Richtung den Kräutern von Frauchen, ist es wichtig, dass man sich nicht einfach draufstürzt, sondern abwartet. Das bringt nämlich dem Gegenüber nichts – also der Fliege oder so ähnlich – und Euch auch nicht. Und es kann auch Ärger mit Frauchen geben, wenn die Kräuter platt sind.

Wenn die Biene sich tot stellt

An einem Tag im Mai war Frauchen mit mir auf dem Balkon. Klar, war ja auch schon Balkonzeit. Tante Cathrin war auch bei uns und hat zusammen mit Frauchen den Teppich abgesucht. Das heißt: Sie haben zusammen geguckt, ob da was auf dem Teppich rumkriecht. Frauchen sagt, es ist ja wichtig, dass mir nichts passiert.

Nun lag da eine Biene….auf dem Rücken und die hatte praktisch die Beine angewinkelt. Frauchen sagt, die hat sich mit Absicht totgestellt. Um mich zu schützen hat Frauchen praktisch die Biene hochgenommen und wollte mal genauer nachsehen. Dann hat die Biene voll gepiekst, in den Daumen von Frauchen. Herrchen kam dann gleich angerannt und hat Frauchen den Stachel aus dem Daumen richtig rausoperiert. Das heißt: Sie sind beide in die Küche, Herrchen hat das Licht angemacht und mit einem Instrument den Stachel aus dem Daumen gezogen.

Tschüss Biene, komme gut über die Regenbogenbrücke!

Während Frauchen nun weg war, haben Tante Cathrin und ich die Biene beseitigt. Tante Cathrin sagt, die Biene ist nun gestorben, weil die dachte, dass Frauchen ihr was tun will. Dabei wollte Frauchen nur mich schützen und gleichzeitig die Biene retten.

Ihr lest, so eine Balkonzeit kann auch ganz schön anstrengend sein. Man muss Teppich auslegen, dann suchen, auf dem Boden rumkriechen und aufpassen, dass man nicht gepiekst wird.

Das qietschvergnügte Gespräch

Habt Ihr schon mal ein quietschvergnügtes Gespräch geführt? Ich auch nicht. Aber Herrchen! Ihr werdet Euch wundern.

Fußball schauen nur mit Gerät

Gestern war wieder so ein Abend, an dem Herrchen nur Fußball im Sinn hatte. Das ging ja praktisch schon Tage vorher los. Um bei uns die Männerriege beim Ballspiel zu beobachten, braucht man wohl ein Gerät. Denn nur das kann das Spiel übertragen. Frauchen sagt, das muss nicht sein, denn schließlich brauche ich ja auch noch einen neuen Trinkbrunnen, viele Fellmäuse und Fresschen, mit Hirsch, Huhn, Rind, Truthahn und was man eben noch so frisst. Aber gestern war es soweit: Frauchen sagt, Herrchen hat praktisch seinen dicken Kopf durchgesetzt und konnte sich das Gerät besorgen.

Gespräch mit Schwung

Das heißt: Er musste bei einem Unternehmen anrufen, damit die von dort aus alles so einstellen, dass Herrchen Fußball schauen kann. Zuerst hat Herrchen eine Nummer gewählt und sich ganz doll gefreut, dass da gleich einer am Telefon war. Frauchen sagt, er soll mal nicht gleich Schwung holen oder so ähnlich. Denn schließlich ist das ganz schön teuer und nun haben sie Herrchen praktisch in Sack und Tüten. Dann hat ein Mann am Telefon gesagt, Herrchen muss kurz warten und dann sehen wir ein Bild und können gleich Fußball gucken.

Nummer 130 und immer noch kein Bild

Nun haben wir praktisch gemeinsam gewartet. In unserem Apparat stand immer: „Bitte haben Sie einen Moment Geduld.“. Wisst Ihr, wie lange eigentlich so ein Moment ist? Ich weiß es: 2 Stunden und 10 Minuten – also gesamt. Das geht ja eigentlich. Denn in dieser Zeit hat ja Herrchen praktisch noch mal bei der Firma angerufen und dann war da eine Frau dran. Abwechslung muss sein! Die Frau hat gesagt, dass er schnell die Nummer 130 eingeben soll und er jetzt gleich Musik hört. Herrchen war dann irgendwie ganz durcheinander, weil er gar nicht wusste, wo er denn jetzt die 130 eingeben soll. Dann war plötzlich die Frau wieder dran und hat Herrchen gefragt, ob er denn jetzt ein Bild auf unserem Apparat sieht. Herrchen sagte dann nein und dann ging es los. Frauchen und ich haben nur Herrchen beobachtet. Der war ganz entsetzt und hat immer wieder gesagt, dass er das nicht weiß, mit der 130 und das geht nicht und er versteht das nicht und er entschuldigt sich und wenn er das gewusst hätte und ob sie ihm verzeihen kann. Dann sagte die Frau, dass Herrchen am Telefon bleiben soll, er bekommt gleich eine Abteilung für die Technik ans Ohr. Die Frau hat geschwindelt, denn die hat dann einfach aufgelegt und Herrchen musste noch mal anrufen.

Wundern Sie sich nicht, wenn es quietscht!

Frauchen und ich haben uns währenddessen mit meiner Fellmaus beschäftigt. Ihr wisst: Die ist ja mal da und dann wieder weg. Gestern war sie da und ich hab sie dann praktisch durch die Wohnung geschossen. Irgendwann hatte Herrchen wieder eine Frau am Apparat – Ihr kennt das mit der Abwechslung. Herrchen hat ihr dann ganz viel erzählt und die hat gesagt, dass er einfach einen Moment am Telefon warten soll. Ich fand diesen Moment schon sehr lange, und habe angefangen mit Herrchen zu spielen. Herrchen hat sich meinen Quietschigel genommen und den immer in die Luft geworfen und ich hab den dann praktisch aufgefangen. Im Eifer des Gefechts hat Herrchen dann zu der Frau gesagt:

„Ich muss mal eben meine Katze bespaßen. Wundern Sie sich nicht, wenn es quietscht!“

Frauchen hat dann ganz laut gelacht und hat geflüstert, was denn die Frau denken soll, die hört das ja nur und sieht das nicht. In dem Moment wurde Herrchen an den Mann aus der Abteilung für die Technik weitergeleitet. Der hat Herrchen erst mal gefragt, ob er denn heute wirklich Fußball schauen will, so wichtig ist das ja jetzt auch wieder nicht. Herrchen hat dann ganz laut ja gesagt. Der Mann von der Abteilung für die Technik hat Herrchen dann Anweisungen gegeben und ihm die Sache mit der Nummer 130 erklärt. Dann haben wir alle gemeinsam gewartet und das Bild auf unserem Apparat zeigte weiter an: Bitte haben Sie einen Moment Geduld.“.

quietschvergnügtes Gespräch
Kurzzeitig saß ich auch mal oben auf meinem Kratzbaum, während Herrchen das quietschvergnügte Gespräch führte.
Herrchens Traumjob

Der Mann am Telefon hat zu Herrchen gesagt, das sieht ja gar nicht so gut aus. Aber er könnte ja mal schauen, wie das derzeitige Ergebnis beim Fußball so steht. Herrchen sagt, das kann er auch selbst, er hat ja schließlich die Verbindung zur ganz Welt von seinem Smartdings. Der Mann am Telefon hat dann gelacht und hat gesagt: „Ich brauche hier nur umzuschalten und dann kann ich mir sogar das Spiel ansehen.“ Herrchen hat dann mal genauer nachgefragt. Da kam dann raus, dass der Mann Fußball schauen muss, auch wenn er gar nicht will. Der wird praktisch gezwungen. Herrchen sagt, welch ein Traumjob und da macht ja sogar das Arbeiten Laune. In dem Moment kam plötzlich ein Bild auf unserem Apparat. Da hat der Mann von der Abteilung für Technik bestimmt bei sich den Stecker gezogen, damit Herrchen gleich Fußball schauen kann.

Wir haben dann noch ein paar Minuten zusammen der Männerriege beim Ballspiel zugesehen. Frauchen ist dann lachend ins Bett und hat immer wieder gesagt: “Wundern Sie sich nicht, wenn es quietscht!“

Lebenszeichen oder Winterschlaf ist vorbei

Zugegeben, es ist hier sehr still geworden: Aber genau jetzt ist ja praktisch der Winterschlaf beendet. Kater brauchen Schlaf, Entspannung und Verwöhnprogramm, sonst geht im Frühling einfach nix mehr. Eigentlich!

Winterschlaf bringt Energie oder auch nicht

Was macht man eigentlich im Winter so? Frauchen sagt, zu dieser Zeit muss man viel schlafen, das ist dann praktisch der Schönheitsschlaf und so bereit man sich innerlich auf neue Energie vor. Jetzt hat praktisch der Frühling begonnen und mein ausführlicher Winterschlaf ist nun vorbei. Denkste Puppe! Denn ganz so einfach ist das auch wieder nicht.

Das dauert nämlich immer Zeit, bis man erst mal eingeschlafen ist. Da muss Herrchens Bett vorbereitet werden – Ihr wisst, ich brauche da eine richtige Kuhle, so mit allem drum und dran. Und dann ist es ja so, dass Frauchen die Heizung aufdrehen muss, damit ich es während des Winterschlafes schön warm habe. Frauchen arbeitet tagsüber und haut immer wie wild auf die Tasten. Und das bringt meinen Rhythmus völlig durcheinander. Denn zwischendurch klingelt das Telefon, Herrchen will irgendwas wissen und dann kommt der Mann mit dem Paket und der klingelt ja auch. Wenn ich dann wieder für meinen Winterschlaf eingeschlafen bin, kommt Herrchen nach Hause und knistert mit den Tüten vom Einkauf. Dann gibt es eine Krisensitzung mit Frauchen – also wie immer. Und damit die auch einen ruhigen Verlauf nimmt, nehme ich hellwach daran teil. Danach gibt’s Abendbrot und Frauchen und Herrchen schauen dann in diesen Apparat.

Frauchen und ich haben ein Video für Euch zusammengestellt. Da seht Ihr, was ich so den Winter über gemacht habe. Herrchen sagt, es kann ja nicht viel sein, außer schlafen. Der hat ne Ahnung…

It`s Kater Partytime

Zwischenzeitlich geht ja für mich die Party ab. Da muss ich immer warten, bis die Uhr 20:15 anzeigt. Da ist dann an den Winterschlaf nicht zu denken, weil ich praktisch Herrchen beschäftigen muss. Herrchen hat dann die Aufgabe, alle Fellmäuse aus der ganzen Wohnung zu sammeln. Das dauert natürlich ein bisschen. Ihr wisst: das Alter und so…

Wenn er dann alle zusammen auf einen Haufen gelegt hat, muss er eine nach der anderen in den Flur werfen. Damit er sich voll darauf konzentriert, warte ich bis er drei Mäuse geworfen hat, ohne mich zu bewegen. Ja ok, ich schaue hinterher, aber das dient eher dem Manöver zur Ablenkung. Herrchen denkt dann, ich habe keine Lust mit ihm zu spielen und schaut in den Apparat. Da ich aber mit Tricks an die Sache rangehe, schreie ich dann ganz laut. So laut, dass Frauchen Herrchen ermahnt, dass er doch die Mäuse werfen soll. Und weiter geht’s: Herrchen wirft die Fellmäuse.

Insgesamt dauert das alles so lange, bis der Haufen Fellmäuse alle ist und Frauchen ins Bett geht. Dann gehe ich mit, um meinen Winterschlaf fortzusetzen. Das mache ich aber nur in Herrchens Bett, denn schließlich muss ich es richtig gemütlich haben.

Mein Kratzmobiliar ist da!

Es hat ein bisschen gedauert, aber meine Überraschung ist nun da – es ist ein Kratzmobiliar. Ich kann Euch sagen, das ist echt was Besonderes. Da kann ich kratzen, so viel ich will, spielen, schlafen, dösen, sitzen, beobachten. Aber nun von vorne.

Ein Kratzmobiliar und wann ziehen wir nun um?

Ihr wisst: Frauchen und Herrchen haben ja vor einigen Tagen gesagt, dass sie eine Überraschung für mich haben. Da ging das schon los, dass sie beide in diesem Onlinedings gestöbert haben und Herrchen immer gesagt hat: „Das geht so nicht. Wir können nicht einfach was wegnehmen. Wir müssen anbauen!“ Frauchen war da ganz entzückt und hat vor sich hin gequiekt und sich riesig gefreut. Zwischendurch hat sie Herrchen auch gefragt, ob wir jetzt alle umziehen und ich ein eigenes Zimmer bekomme. Warum ein eigenes Zimmer? Ich dachte, das ist doch sowieso alles meins, und mein Personal wohnt bei mir und nicht ich bei denen. Aber nun gut. Was will man machen?

Der Mann mit dem Paket

In den letzten Tagen war ganz schön viel los. Frauchen hat mir immer ihre Nachrichten vorgelesen, da stand dann immer, dass meine Überraschung nur für mich zusammengebaut wird. Das heißt praktisch, dass das Ding, was da geliefert wird, einzigartig ist und von irgendjemanden bei diesem cat-on gebaut wird.

kratzmobiliar
Bei diesem Kratzmobiliar ist alles Handarbeit. Derjenige, der das für mich zusammengebastelt hat, scheint sich auszukennen.

Irgendwann stand in einer Nachricht, dass meine Überraschung auf dem Weg ist, und zwar mit dem Mann, der das Paket liefert. Ihr wisst: An dem einen Tag ist der Mann mit dem Paket einfach bei uns vorbeigefahren, da hat dann Frauchen mit der einen Frau aus dem Lager gesprochen, wo ganz viele andere Überraschungen sind. Und die hat gesagt, dass ich praktisch noch etwas warten muss. Wahrscheinlich hat der Mann mit dem Paket mich einfach vergessen. Jetzt, wo das Kratzmobiliar da ist, könnte ich mir vorstellen, dass sich der Mann mit dem Paket die Überraschung selbst mal anschauen wollte.

Man ist ein Ganzes auf diesem Teil

Heute kam der Mann mit dem Paket. Endlich! Frauchen und ich haben dann gemeinsam das Paket ausgepackt. Ich kann Euch sagen, ich bin immer noch hin und weg. Das ist ein Kratzmobiliar. Das heißt: Mit dem Ding kann ich alles machen. Hab erst mal reingebissen, man muss ja schließlich die Konisiwenz – oder so ähnlich – testen. Frauchen hat mir das neue Teil dann ins Wohnzimmer getragen und direkt ans Fenster gestellt. Irre, sag ich Euch!

Wenn man sich da rauf legt, ist das wie auf einer Welle – hoch und wieder runter. Das gleicht sich praktisch dem Körper an und dann bildet man mit dem Design ein Ganzes. Frauchen sagt, das passt wirklich mit dem Aussehen perfekt in meine Wohnung. Ja ok, meine Wohnung hat sich jetzt nicht gesagt, aber so ähnlich.

Kratzmobiliar
Das ist wie auf einer Welle. Nur, dass sich das nicht bewegt – man bildet praktisch eine Form im Raum. Frauchen sagt, Stil und Design sind ganz harmonisch miteinander. Dazu muss man aber draufliegen. Logisch!

Hab erst mal ne Weile vor mich hingedöst und aus dem Fenster geschaut. Das gibt ja ganz andere Blickwinkel. Also man liegt ja da höher als sonst und dann sieht man auch die Vögel, die so am Fenster vorbeifliegen. Wenn man noch mehr sehen will – also wo die hinfliegen zum Beispiel – kann man sich hinsetzen, ganz gerade und den Hals strecken.

Sportlich kratzen

Normalerweise muss ich mich ja auf meinen Kratzbaum bewegen. Frauchen sagt, das ist ganz wichtig, damit meine Krallen so richtig blank sind, und glänzen – also praktisch für die Gardine im Schlafzimmer oder so. Mit diesem Kratzmobiliar kann ich mir den Weg sparen. Da sitzt man drauf und kratzt drauf los. Das kann man ganz sanft und leise machen oder ganz sportlich und laut. Da passiert nichts, das Kratzding sieht aus wie vorher, wie aus dem Paket.

Kratzmobiliar
Wir -also ich und Frauchen und Herrchen sagen DANKE an dieses cat-on. Das Kratzmobiliar passt perfekt zu mir und andersrum natürlich auch – wir sind eins im Raum!

Die Überraschung ist wirklich der Wahnsinn! Frauchen sagt, bei diesem cat-on gibt’s ganz viele tolle Sachen, also andere Kratzmöbel, Schüsseln, Kratzbäume, Fressnäpfe (Aber ohne Fresschen – ist ja nicht schlimm, kann ja das Personal reinmachen.) und Fellmäuse. Herrchen sagt, er geht jetzt extra ganz viel zu dem Haus, wo er tagsüber untergebracht ist, und werkelt da vor sich hin, dann darf ich mir bald selbst was in diesem Onlinedings aussuchen.

Alles für die Katz – also für mich

Ihr wisst, wer eine Katze hat, muss sich gut um sie kümmern. Bei uns ist alles für die Katz eingerichtet. Das heißt: Ich habe den meisten Platz und auch Anspruch darauf.

Die Wohnung gehört eigentlich mir

Ich möchte Euch mal erzählen wie das so ist, wenn man eine Katze hat. Frauchen sagt, die muss so richtig verwöhnt werden – also die Katze. Da beginnt es schon, dass man alles schön macht, Schlafplätze vorbereitet und die auch so hinschiebt, dass es dort immer warm und kuschlig ist.

Frauchen hat da schon vorgesorgt, sie hat zwei Kratzbäume organisiert. Der große Kratzbaum steht bei uns am Fenster. Der ist praktisch ganz hoch und wenn ich richtig Lust habe, dann kann ich bis nach oben klettern und von dort aus, aus dem Fenster schauen. Danach kann ich praktisch von ganz oben rüber aufs Aquarium springen und von dort oben die Fishis beobachten. Abends, also wenn Frauchen und Herrchen faul auf dem Sofa sitzen, lege ich mich auf meinen anderen Kratzbaum, auch ganz nach oben. Denn da ist ein Körbchen drauf, das ganz weich abgepolstert ist. Während ich da so schlafe, kriege ich immer alles mit, wer so den Raum verlässt und wann Frauchen in die Küche geht. Denn dann kann ich von dort aus gleich auf den Teppich springen und in die Küche hinterherlaufen. Wenn ich angekommen bin, hat Frauchen schon die Packung mit meinen Leckerlies in der Hand. Ihr seht: Das ist timing!

Alles für die Katz
Hier liege ich oben auf dem 2. Kratzbaum. Von hier aus habe ich die beste Sicht. Ich sehe, wer in die Küche geht, den Raum verlässt oder mit diesen Kartoffeldingern aus der Tüte auf dem Sofa sitzt.

Bettfertig heißt: Kuhle für mich

Im Schlafzimmer kann ich mir praktisch nach Wohlbefinden und Form des Tages meinen Schlafplatz aussuchen. Momentan hat Frauchen die Bettwäsche für den Winter genommen und die ist besonders kuschlig. Immer wenn Frauchen ins Bett geht, muss Herrchen eine große Kuhle für mich machen, in seinem Bett. Das bedeutet: Die Bettdecke muss zu einer halben Rundung geformt werden, damit ich mich dort anlehnen und später dort schlafen kann. Erst wenn Herrchen ins Bett kommt, gehe ich zu Frauchen ins Bett. Sie weiß dann ganz genau, dass sie praktisch mit ihren Füßen bis an die Bettkante rutschen muss, damit ich auch genügend Platz an ihrem Kopfkissen habe. Manchmal ermahnt Herrchen Frauchen und sagt ihr, dass sie nicht genug Platz lässt und dass das so einfach nicht geht. Schließlich bin ich der Goldfasan in der Familie und ich brauche es kuschlig warm.

Alles für die Katz
Das ist mein Bett, also wenn Herrchen die Kuhle geformt hat. Ihr seht: Ich kann mich anlehnen und gleichzeitig einrollen, wenn ich schlafen will. Ganz einfach eigentlich.

Alles für die Katz

Jeder hat hier seine Aufgabe und meine Schlafplätze sind sauber und immer richtig hingeschoben. Wenn Frauchen den Sauger für Staub rausholt, muss sie anschließend noch aufräumen. Dabei achtet sie genau darauf, dass mein Körbchen im Flur auf der Decke steht und das im Schlafzimmer vor dem Spiegel neben meinem Kissen. Auch wird der Stuhl von Herrchen jeden Tag aufs Neue richtig gedreht und zwar so, dass ich beim Raufspringen nicht mehrere Runden drehen muss, sondern nur eine halbe. Auch ist es wichtig, dass immer die Heizung an ist. Herrchen ist da eher der Sparer und Gekühlte und dreht die Heizung immer runter. Frauchen dreht die morgens immer auf, damit ich nicht frieren muss.

Ich kann Euch sagen: Das klappt alles ohne Probleme! Wer eine Katze hat, hat immer viel zu tun. Aber mal ehrlich: So ein Leben ohne sie ist doch völlig sinnlos – also ohne Katze meine ich.

Stärkster Kater der Welt – Ohne mich geht nichts!

Ihr glaubt nicht, was in letzter Zeit bei uns so los ist. Wenn ich Euch das erzähle, werdet Ihr Euch fragen, wie ein einzelner Kater so stark sein kann und das alles so aushält. Davon mal ganz abgesehen: Ich bin ja von Natur aus stärkster Kater und mich kann so schnell nichts umhauen. Logisch!

Schönheitsschlaf für Frauchen und mich

Irgendwann fing Herrchen an, komische Geräusche zu machen. Frauchen hat dann immer gleich „Gesundheit“ gesagt und dass er sich doch zusammenreißen soll. Ihr wisst, Herrchen ist ein bisschen anders als andere Herrchen. Er hört oft nicht zu, was Frauchen sagt und bei unseren Krisensitzungen läuft es dann immer schlecht für ihn. Frauchen sagt, er ist wirklich ein ganz Netter, aber er lernt es einfach nicht.

Die Geräusche von Herrchen wurden immer lauter und irgendwann konnte er auch nicht mehr zu diesem Haus, wo er tagsüber untergebracht ist. Herrchen sagt, wenn er da jetzt noch hin müsste, würde er der Lauteste von allen sein und keiner versteht mehr den anderen.

Ihr wisst, Frauchen arbeitet von zu Hause und eigentlich darf da keiner stören, nur ich. Nun war Herrchen aber auch zu Hause, hat die ganze Zeit laute Geräusche gemacht und Frauchen konnte nicht in Ruhe arbeiten. Ein Teufelskreis! So kam es dann zu einer Krisensitzung, an der auch ich teilgenommen habe. Das Ergebnis war schnell gefunden. Herrchen musste nachts auf dem Sofa schlafen, denn schließlich brauchen Frauchen und ich ausreichend Schönheitsschlaf und dürfen dabei auch nicht gestört werden.

Herrchen hatte Grippe für Männer

Oft hat Herrchen mit Tante Regina gesprochen, die ist ja praktisch die Mutter von ihm. Und, was die Mutter von Herrchen sagt, ist ja praktisch auch ein Gesetz. Frauchen sagt, Männer müssen sich daran immer halten und gut zuhören, sonst gibt’s Ärger und Panik in der ganzen Familie. Nun ist Tante Regina mit Herrchen zu einem Typ in Weiß gefahren und der hat gesagt, Herrchen hat die Grippe für alle Männer. Das heißt: Die Grippe kann Frauchen zum Beispiel nicht kriegen und man spricht da immer von einem Fall an der Grenze zum Tod. Wichtig ist, dass Herrchen sich viel ausruht, Tee trinkt und sich ein bisschen von Frauchen und mir verwöhnen lässt. Der Typ in Weiß sagt, wenn es ganz schlimm kommt, muss eben Tante Regina einen Tee kochen. Ihr wisst: Sie ist die Mutter und sagt, was Gesetz ist. Das ist dann wahrscheinlich der Gesundheits-Mutter-Leben-Tee – oder so ähnlich.

stärkster Kater
Schaut mal – auch von der Seite kann man sehen wie stark ich bin. Also ich hab große Ohren – zum gut hören – mit meinen großen Augen kann ich alles sehen und meine kleine Nase reicht völlig aus, ich kann ja trotzdem gut riechen.

Hilfe von mir

Nach ein paar Tagen war Herrchen wieder fit. Frauchen und ich haben ganz viel für ihn getan, also Tee gekocht, Essen gemacht, Wäsche gewaschen, Tante Regina angerufen und ganz viele andere Sachen. Jetzt war das aber so, dass auf einmal Frauchen ganz viele Geräusche gemacht hat und Herrchen nun nicht mehr helfen konnte. Ich war dann praktisch ganz alleine und musste meine volle Katerkraft unter Beweis stellen. Dafür habe ich mir einen Plan überlegt. Das ging dann alles ziemlich schnell. Ich habe mich voll und ganz auf Herrchen konizitiert – oder so ähnlich. Das heißt: Es gab viele Spielstunden mit Herrchen. So konnte er auch wieder langsam an Kraft gewinnen und mir helfen, dass ich stark bleibe. Fresschen gab es immer ganz pünktlich für mich. Dafür hat Frauchen gesorgt. Zwischen den Geräuschen hat sie immer ganz leise gerufen – ich nenne das ja den stillen Schrei. Herrchen hat dann gleich meine Näpfe gefüllt und weiter ging es mit den Spielstunden.

Am Vormittag habe ich zusammen mit Frauchen geatmet – also über so einer großen Schüssel. Frauchen sagt, das nennt man inilieren – oder so ähnlich. Also ich habe gegenüber auf dem Stuhl gesessen und ganz lange aufgepasst, dass sie das auch richtig macht. Sie hat sich dafür dann immer eine Folie auf den Kopf gesetzt. Herrchen sagt, das ist eine Mitropa Duschhaube und die ist ganz modern. Wer da jetzt für die Monderninät – oder so ähnlich zuständig ist, weiß ich auch nicht, aber diese Duschhaube sieht ganz komisch aus. Dann hat sie den Kopf unter ein Handtuch gesteckt und geatmet. Wahrscheinlich ist das ein Teil von unserem Yoga. Halten! Atmen!

Ihr merkt: Ohne Hilfe vom stärksten Kater geht hier gar nichts. Gut, dass ich ein Auge auf mein Personal habe. So allein kriegen Frauchen und Herrchen das ja doch nicht hin.

Tagesbeginn mit Herrchens Marmelade

Der Tagesbeginn ist ja eigentlich immer gleich: Herrchen wecken zum nächtlichen Spiel, Streicheleinheiten abholen und mit Herrchen in die Küche gehen, um den Napf füllen zu lassen. Wenn Ihr denkt, das ist doch mehr als langweilig, dann erzähle ich Euch heute mal, dass auch Herrchens Marmelade putzmunter macht.

Tagesbeginn um 4.30 Uhr

Morgens, gegen 4.30 Uhr in Deutschland gibt’s ein Spiel. Ich nenne es das Smartdings-Spiel. Dabei ist es wichtig, dass ich genau auf dem Nachttisch von Herrchen sitze und anfange, sein Smartdings Richtung Abgrund zu bewegen. Das geht ganz leicht. Dabei tippe ich es immer an und bei jeder Bewegung gibt es einen kleinen Knall. Irgendwann macht Herrchen die Augen auf und nennt mich wie immer Nein. Ich versuche, ihm dann zu erklären, dass ich doch Apollo heiße und tagsüber auch mal Puschel. Aber er hört mir gar nicht zu, sondern macht die Augen wieder zu. Es wird Zeit, die Mäuse zu holen. Das große Klappern beginnt immer auf seiner Decke und zieht sich praktisch bis zum Kissen hoch. Irgendwann ist Herrchen wach und steht endlich auf.

Schlaftabletten sind nichts dagegen

Ihr Menschen habt ja kein Katzenklo, das nennt sich irgendwie anders. Aber auf dem Klo von Euch sitzt Herrchen jeden Morgen und macht immer die Augen zu. Währenddessen er so schläft, fange ich an, am Spiegel aufzuräumen. Ihr wisst: Frauchen legt das alles immer falsch hin und das ist nicht in Ordnung. Wenn ich fertig bin, gibt’s von Herrchen Streicheleinheiten und dann kann ich mich auf mein Fresschen freuen.

Irgendwann in dieser Woche war der Tagesbeginn irgendwie anders als sonst. Herrchen war zwar trotzdem die Schlaftablette Nummer 1, aber dafür war ich plötzlich putzmunter und Herrchens innere Balance war schief. Aber nun von vorne:

Herrchen und ich gingen gemeinsam in die Küche, schließlich müssen meine leeren Näpfe und mein Bauch gefüllt werden. Nach dem Festmahl habe ich angefangen zu spielen, bin ins Wohnzimmer und habe meine Maus – also die gestreifte – durch die Gegend geschossen. Eigentlich wollte ich, dass Herrchen mitmacht, aber der machte gerade sein Marmeladenbrötchen und rief immer: „Psssst, Puschel sei leise! Frauchen schläft!“. Mir war das eigentlich egal, denn, wenn Frauchen schläft, kriegt sie das doch eh nicht mit, da hat sie die Augen zu und ist in diesem Schlummerland. Irgendwann kam Herrchen ins Wohnzimmer und betonte nochmal, dass Frauchen schläft.

Tagesbeginn
So ist bei uns praktisch die Augenhöhe. Also wenn ich auf dem Stuhl sitze, muss sich Frauchen oder Herrchen noch ein bisschen kleiner machen. Aber das geht schon. Hauptsache, ich sitze bequem.

Auf Augenhöhe

Nun habe ich meine Maus eben liegengelassen und bin zu Herrchen in die Küche. Sein Frühstück war schon fertig und stand auf dem Tisch. Damit wir beide auf Augenhöhe sind, bin ich dann auf den Stuhl gesprungen. Irgendwie war das plötzlich dann so komisch. Egal, was ich gemacht habe, ich hatte immer so einen ulkigen Duft in der Nase. Sobald ich mich bewegt habe, klebte auch noch mein Fell an meiner Pfote so zusammen, sodass ich es gerade geschafft habe, auf den Boden zu springen.

Ich habe dann wie wild mein Fell geputzt. Herrchen kam wie irre angerannt und hat geschaut, was denn los ist. Auf seinem Brötchen fehlte ein bisschen Marmelade und die wird es wohl sein, die mir am Fell klebt. Logisch!

Währenddessen ich mein Fell putzte, hat Herrchen einen Lappen geholt. Wo er den jetzt hergeholt hat, weiß ich auch nicht so genau. Aber als er wieder zu mir kam, war ich mit der Marmelade schon fertig. Er hat mich dann ein bisschen unterstützt – wenn man das so nennen kann. Ich hatte den Eindruck als wenn er praktisch hyperatmet – oder so ähnlich. Er wurde ganz rot im Gesicht und hat immer vor sich hingebrubbelt. Eigentlich war ja mein Fell schon sauber, aber ich hab ihn machen lassen, schließlich war er jetzt topfit und putzmunter.

Eingewöhnung und wenn Herrchen länger braucht

Ich möchte Euch heute von unserer Eingewöhnung erzählen, und wie einfach es ist, dass auch Herrchen sich wohlfühlt.

Nein zur Eingewöhnung

Bevor ich in diesen Palast kam, gab es einen anderen Kater. Der hieß Bolle und gehörte ein paar Jahre zu meinem Personal. Der Bolle ist irgendwann über die Regenbrücke gegangen. Frauchen sagt, er war krank und hatte ganz viel mit dem Herzen zu tun. Eigentlich wollte mein Personal niemanden mehr aufnehmen, aber dann kam ich.

Ich war ja praktisch frisch gebügelt und erzogen oder war das jetzt verzogen? Frauchen sagt, vom ersten Moment an konnte sie nicht Nein sagen. Herrchen ist da eher anders gestrickt, der hat mich die ersten Wochen nur mit Nein angesprochen. Irgendwann hat er aufgegeben, weil ich ja doch nicht auf diesen Namen gehört habe. Später kam raus, dass ich zwei Namen habe: Apollo ist praktisch der Rufname, und Nein ist der Name, den man nur sagt, wenn man Lust hat, auf den ich aber nicht höre. Logisch.

Wer pünktlich beginnt, hat mehr vom Spiel!

Wie schon angedeutet, wohnt ja Herrchen auch bei uns. Also bei Frauchen und mir. Und jeder, der bei uns wohnt, braucht ja praktisch etwas Zeit, um sich an alles zu gewöhnen. Mit dem Namen hat Herrchen irgendwann verstanden, aber bis heute kriegt er das mit der Uhrzeit nicht so ganz hin. Frauchen sagt, ich muss verwöhnt werden, damit es mir immer gut geht – also auch nachts.

Ich weiß, dass Herrchen immer früh morgens aufstehen muss, um zu dem Haus zu fahren, wo er tagsüber untergebracht ist. Zur Eingewöhnung gehört es auch, dass wir immer zusammen spielen und so die Eingewöhnung und die Verwöhnung miteinander verbinden. Dazu bringe ich ihm – vor dem Aufstehen – ein paar Fellmäuse ins Bett. Ich fange immer mit einer an, damit er sich langsam daran gewöhnt. Deswegen muss ich mir die nachts schon so zurechtlegen, dass ich zu einer bestimmten Uhrzeit mit dem Spiel starten kann. Denn: Wer pünktlich beginnt, hat mehr vom Spiel!

Eingewöhnung
Die Eingewöhnung von Herrchen kann auch schon am frühen Abend beginnen. Nämlich dann, wenn ich mich in sein Bett lege und schlafen will.

Irgendwann, wenn Herrchen praktisch in der Schlafphase ist, geht’s los. Ich schieße eine Maus gegen sein Bett. Wenn die dann durchgeschüttelt ist, nehme ich die und bringe sie ihm ans Kopfkissen. Das Gute ist, dass die Maus bei jeder kleinsten Bewegung laut losklappert. Nur so kann Herrchen wachwerden und die Spielstunde ist eröffnet. Zu Beginn ist er wahrscheinlich noch so müde, dass er im halben Schlaf meine Maus einfach unter sein Kissen packt. Da wird es Zeit, eine andere zu holen. Ich bin ja vorbereitet.

Wenn er wach ist, steht er dann auf, es spielt sich so auch viel leichter. Im Bad knuddelt er mich dann durch und streichelt mich ganz viel. Das ist wahrscheinlich sein Dankeschön für das nächtliche Spiel.

Schlaf zur Vorbereitung auf die Nacht

Frauchen steht ja irgendwann auf und dann gibt’s erstmal ein Leckerlie für mich. Ich könnte mir vorstellen, dass sie es gut findet, wenn ich nachts mit Herrchen spiele. Das erleichtert schließlich auch seine Eingewöhnung für uns alle.

Im Laufe des Tages telefoniert Frauchen mit Herrchen und erzählt ihm wie lieb ich wieder bin und dass ich jetzt schlafe, die Nacht scheint ja wirklich wieder lange gewesen zu sein. Ich höre ja nicht, was Herrchen sagt, aber ich denke mir, er wünscht mir einen guten Schlaf und freut sich schon auf die nächste Spielstunde.

Eingewöhnung
Mit Frauchen verstehe ich mich bestens. Zwischen uns hat die Eingewöhnung sehr gut geklappt. Wir brauchen auch kein nächtliches Spiel, denn Frauchen sagt: wir beide halten immer unseren Schönheitsschlaf und der muss ausgiebig sein.

Frauchen kommt immer nach mir schauen, wie ich so schlafe und fragt auch, ob es mir gut geht. Jetzt im Winter dreht sie in dem Zimmer die Heizung auf, in dem ich schlafe. Frauchen sagt, es ist eben wichtig, dass ich nicht friere. Es soll mir schließlich gut gehen. Gegen Mittag gehe ich mal zu Frauchen schauen, das gehört auch zur Eingewöhnung. Frauchen sagt, das ist dann die gegenseitige Einnahme von der Rücksicht. Wenn Frauchen gerade Mittag isst, lege ich mich auf ihren Schoß. Das muss man so machen, denn dann wärmt der Körper komplett von innen und dann kann sie besser wie wild auf der Tastatur raufhauen. Wenn dann die Beine von Frauchen in der Starre sind und sie sich nicht mehr bewegen kann, wird es Zeit, dass ich wieder schlafen gehe.

Den Rest des Tages schlafe ich viel. Nur so kann ich mich auf die nächste Nacht vorbereiten. Es bringt nämlich nichts, wenn Herrchen die Spielestunde eröffnet und ich bin müde. Das hat auch wieder mit der Einnahme der Rücksicht zu tun. Und außerdem wäre Herrchens Eingewöhnungsphase unterbrochen und wir müssten von vorne anfangen.

Apollo, der bloggende Kater stellt sich vor

Wer mich kennt, weiß ja praktisch, wer ich bin: nämlich Kater Apollo. Frauchen sagt, es gibt viele, die so heißen, aber keiner ist so wie ich. Warum das jetzt so ist und wie mein Personal so tickt, erzähle ich immer hier, in diesem Onlinedings.

Mein Personal – nunja

Kater Apollo
Das bin ich. Frauchen sagt, ich habe richtige Bernisaugen und wenn es ganz dunkel wird, werden die immer größer. Ist das bei Euch auch so?

Mein Name ist Apollo und ich komme aus der Britanie – oder so ähnlich. Mein Fell ist schwarz und vorne, also praktisch unter dem Kinn hab ich weiße Streifen. Frauchen sagt, das macht mich zusätzlich noch viel edler und verleiht so richtig Stil in der Hütte.

Ich bin schon seit ein paar Jahren bei meinem Personal. Wir verstehen uns ganz gut. Manchmal gibt es hier und da auch Verschiedenheiten in der Meinung, aber so im Großen und Ganzen kann ich nicht klagen.

Wir wohnen zusammen in einem Palast, also ganz oben, fast am Himmel. Alle Räume gehören mir und Frauchen und Herrchen haben da auch überall ihr Zeugs drin. Das war lange Arbeit, aber Ihr wisst: Was lange dauert, wird eh gut.

Ganz am Anfang war ich bei einem Personal, das mich nicht so leiden konnte. Aber im Nachhinein betrachtet, waren das jetzt nicht die hellsten Mäuse im Bau. Mein jetziges Personal hat mich dann abgeholt. Ich fand das ganz lustig, weil ich da schon mitbekommen habe, dass Herrchen wie eine Nonne Auto fährt und Frauchen sich immer an der Tür festkrallt. Ich hab geschrien, im Auto, auf der Straße und im Hausflur. Da mich eh keiner beachtet hat, hab ich dann aufgehört.

Frauchens Liebling

Zu Beginn wurde ich auf mein stilles Örtchen gesetzt. Frauchen sagt, das muss man so machen, damit ich gleich weiß, wo ich hin muss, wenn es mal dringend ist. Das hat dann ein paar Sekunden gedauert und ich bin gleich ins Wohnzimmer. Das ist schon irre. Mittendrin liegt ein großer Teppich, mit Fäden dran, zum dran ziehen. Hab mich dann hingesetzt und die erste Spielestunde eröffnet. Seit diesem Tag hat sich das auch entwickelt, dass ich Frauchens Liebling geworden bin. Frauchen ist ja immer besorgt um mich, sie gibt Leckerlies, dreht die Heizung auf, damit ich nicht friere, macht mein Bett (Herrchens), damit ich schön schlafen kann, macht leise den Staub weg und nimmt mich immer auf den Arm, was ich eigentlich überhaupt nicht leiden kann. Aber was will man machen?

Herrchen wohnt auch hier

In unserem Palast wohnt auch Herrchen. Ich finde den ganz nett, obwohl wir manchmal ein paar Verschiedenheiten in der Meinung haben. Frauchen sagt, ich muss verwöhnt werden, was Herrchen nicht so sieht. Aber da ist es immer besser, wenn man sich da nicht einmischt. Frauchen hat eh immer das letzte Wort und so bekommt sie auch, was sie will und somit ja praktisch auch ich.

Mein Tagebuch für Euch

Da ich jeden Tag viel erlebe und mein Katerleben mit Euch teilen möchte, habe ich mir gedacht, dass ein Tagebuch da helfen kann. Frauchen arbeitet den ganzen Tag an diesem Bildschirm und haut wie wild auf den Tasten rum. Damit sie sich auch zwischendurch nicht langweilt, hilft sie mir ein bisschen. Ich kann zwar viel erzählen, aber schreiben ist so eine Sache. Herrchen ist tagsüber nie da. Der ist in so einem Haus untergebracht, das nennt er Arbeit.

Vorher, also bevor es hier dieses Onlinedings „Kater Apollo“ gab, war ich immer bei diesem Gesichtsbuch* unterwegs und bei Instardings** bin ich auch. Irgendwann hat Frauchen mit Onkel Micha gesprochen und der arbeitet auch für sich alleine. Nun hat Onkel Micha gesagt, dass meine Beiträge immer zu lang sind und es doch viel besser wäre, wenn ich mein Tagebuch so richtig für alle lesbar mache. Onkel Micha hat dann praktisch den Grund für die Basis aufgebaut und Frauchen und ich schreiben hier – also ab jetzt – immer ganz lange Beiträge rein.

Ich werde Euch viel erzählen, also was ich so erlebe, wie es mir geht und was mein Personal so macht. Wenn Ihr Fragen habt, könnt Ihr mir auch schreiben. Frauchen und ich antworten dann.

Bis zum nächsten Beitrag,

Apollo

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