Alles für die Katz – also für mich

Ihr wisst, wer eine Katze hat, muss sich gut um sie kümmern. Bei uns ist alles für die Katz eingerichtet. Das heißt: Ich habe den meisten Platz und auch Anspruch darauf.

Die Wohnung gehört eigentlich mir

Ich möchte Euch mal erzählen wie das so ist, wenn man eine Katze hat. Frauchen sagt, die muss so richtig verwöhnt werden – also die Katze. Da beginnt es schon, dass man alles schön macht, Schlafplätze vorbereitet und die auch so hinschiebt, dass es dort immer warm und kuschlig ist.

Frauchen hat da schon vorgesorgt, sie hat zwei Kratzbäume organisiert. Der große Kratzbaum steht bei uns am Fenster. Der ist praktisch ganz hoch und wenn ich richtig Lust habe, dann kann ich bis nach oben klettern und von dort aus, aus dem Fenster schauen. Danach kann ich praktisch von ganz oben rüber aufs Aquarium springen und von dort oben die Fishis beobachten. Abends, also wenn Frauchen und Herrchen faul auf dem Sofa sitzen, lege ich mich auf meinen anderen Kratzbaum, auch ganz nach oben. Denn da ist ein Körbchen drauf, das ganz weich abgepolstert ist. Während ich da so schlafe, kriege ich immer alles mit, wer so den Raum verlässt und wann Frauchen in die Küche geht. Denn dann kann ich von dort aus gleich auf den Teppich springen und in die Küche hinterherlaufen. Wenn ich angekommen bin, hat Frauchen schon die Packung mit meinen Leckerlies in der Hand. Ihr seht: Das ist timing!

Alles für die Katz
Hier liege ich oben auf dem 2. Kratzbaum. Von hier aus habe ich die beste Sicht. Ich sehe, wer in die Küche geht, den Raum verlässt oder mit diesen Kartoffeldingern aus der Tüte auf dem Sofa sitzt.

Bettfertig heißt: Kuhle für mich

Im Schlafzimmer kann ich mir praktisch nach Wohlbefinden und Form des Tages meinen Schlafplatz aussuchen. Momentan hat Frauchen die Bettwäsche für den Winter genommen und die ist besonders kuschlig. Immer wenn Frauchen ins Bett geht, muss Herrchen eine große Kuhle für mich machen, in seinem Bett. Das bedeutet: Die Bettdecke muss zu einer halben Rundung geformt werden, damit ich mich dort anlehnen und später dort schlafen kann. Erst wenn Herrchen ins Bett kommt, gehe ich zu Frauchen ins Bett. Sie weiß dann ganz genau, dass sie praktisch mit ihren Füßen bis an die Bettkante rutschen muss, damit ich auch genügend Platz an ihrem Kopfkissen habe. Manchmal ermahnt Herrchen Frauchen und sagt ihr, dass sie nicht genug Platz lässt und dass das so einfach nicht geht. Schließlich bin ich der Goldfasan in der Familie und ich brauche es kuschlig warm.

Alles für die Katz
Das ist mein Bett, also wenn Herrchen die Kuhle geformt hat. Ihr seht: Ich kann mich anlehnen und gleichzeitig einrollen, wenn ich schlafen will. Ganz einfach eigentlich.

Alles für die Katz

Jeder hat hier seine Aufgabe und meine Schlafplätze sind sauber und immer richtig hingeschoben. Wenn Frauchen den Sauger für Staub rausholt, muss sie anschließend noch aufräumen. Dabei achtet sie genau darauf, dass mein Körbchen im Flur auf der Decke steht und das im Schlafzimmer vor dem Spiegel neben meinem Kissen. Auch wird der Stuhl von Herrchen jeden Tag aufs Neue richtig gedreht und zwar so, dass ich beim Raufspringen nicht mehrere Runden drehen muss, sondern nur eine halbe. Auch ist es wichtig, dass immer die Heizung an ist. Herrchen ist da eher der Sparer und Gekühlte und dreht die Heizung immer runter. Frauchen dreht die morgens immer auf, damit ich nicht frieren muss.

Ich kann Euch sagen: Das klappt alles ohne Probleme! Wer eine Katze hat, hat immer viel zu tun. Aber mal ehrlich: So ein Leben ohne sie ist doch völlig sinnlos – also ohne Katze meine ich.

2 Antworten auf „Alles für die Katz – also für mich“

  1. Schnurrbidu liebster Apollo,

    das ist sehr aufmerksam von dir, dass du darauf hinweist, denn viele wissen das ja gar nicht, also Menschen , denn uns ist das ja klar.

    Wir haben das Glück, dass wir uns die Aufgaben untereinander teilen können. Manchmal liegen wir alle in einem Raum, manchmal auch im Revier verteilt – auch das hat System, denn so können wir alles noch besser im Blick behalten.

    Der Finni liegt ja gerne beim Frauli mit unter der Decke, meinst bei den leicht angewinkelten Knien. Stundenlang könnte er dort liegen, nur Frauli nicht *weichei* wir liegen lieber auf der Decke oder wie der Ernie auf Frauli drauf. Frauli versteht irgendwie nicht, dass wenn wir alle mit auf ihrer Seite liegen, dass wir nur wollen das sie es kuschelig hat und sich von uns beschützt fühlt. Manchmal können Menchen schon echt undankbar sein 😉

    Nasenstumper
    Shadow, Ernie, Monti und Finni

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